Ökologische Imkerei

Ökologische Imkerei

Wir arbeiten nach den strengen Naturland-Richtlinien und werden jedes Jahr von unabhängigen Prüfstellen kontrolliert.
Wir sehen das Arbeiten nach Bio-Richtlinien als Standard. Es stellt eine Ausgewogenheit zwischen Mensch, Tier und Natur dar und bereichert uns. Das Eintauchen in die Rhythmen der Natur in der Verbindung mit unserer Arbeit als Imker ist eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.

 

Warum Bio-Honig?

Ist Honig nicht immer Bio? Diese Frage wird uns fast täglich gestellt. Generell ist Honig im Vergleich zu anderen Nahrungsmittel in der heutigen Zeit ein recht naturnahes und reines Lebensmittel. Die Naturland-Richtlinien, die wir befolgen, beziehen sich auf die Arbeitsweise am Bienenvolk, auf den Umgang mit dem Honig und vor allem setzen sie sich mit der Problematik der ­Behandlung von Krankheiten und Parasiten auseinander.
Jedoch wird auch die Standortwahl genau geregelt. Generell können wir den Flugradius der Bienen nicht steuern. Durch die Wahl von Standorten in ökologisch geprägten Regionen und auf ökologisch bewirtschafteten Flächen ­können wir unseren Bienenvölkern eine ausgewogene und blütenreiche Tracht bieten. So können wir mit gutem Gewissen unseren wertvollen Honig in bester Qualität und ohne Rückstände verkaufen.

 

Die Grundlagen der Naturland-Richtlinien sind:

 

  • Die Verwendung von natürlichen Bienenbehausungen, welche aus Holz, Lehm oder Stroh anzufertigen sind. Unsere Bienenbeuten werden alle samt in der eigenen Schreinerei aus heimischen Hölzern gefertigt. Wir versuchen, künstliche Materialien wie Kunststoff so weit wie möglich aus dem Bienenvolk zu verbannen. Daher bestehen unsere Bienenkästen weitestgehend aus Holz und Edelstahl.
  • Schädlingsbekämpfung mit organischen Säuren und biologischen Eingriffen des Imkers. So werden zur Behandlung gegen die Varroa-Milbe beispielsweise Ameisensäure oder Oxalsäure eingesetzt, welche auch in vielen Nahrungsmitteln und auch im Honig natürlich vorkommen.
  • Ein eigener Wachskreislauf ist ein entscheidender Punkt in der Naturland-Imkerei. Wir verwenden das geerntete Deckelwachs, welches unbelastet ist und nicht bebrütet wurde, für die Herstellung neuer Mittelwände. Da unser Wachs jedes Jahr analysiert und auf Rückstände jeglicher Art beprobt wird, können wir Krankheiten und Rückständen durch Fremdeinwirkung vorbeugen.
  • Bienenstandplätze auf ökologisch bewirtschafteten Flächen sind bei uns schon vor der Bio-Zertifizierung Standard gewesen. Wir haben unsere Standplätze sorgfältig ausgesucht und können auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bio-Landwirten zurückblicken. Denn wie schon vor vielen tausend Jahren ergänzen sich Bienen und Pflanzen. So hat auch der Landwirt einige Vorteile, wie zum Beispiel einen höheren Ertrag durch die Bestäubungsleistung unserer Bienenvölker.
  • Die Winterfütterung mit Bio-Zucker verpflichtet jeden Naturland-Imker den erheblich teureren Bio-Zucker zu kaufen und zu verfüttern. Das steigert den ökologischen Landbau weltweit und verbannt mit jedem Kilogramm Zucker und jedem Hektar Land weitere Spritzmittel und die Gentechnik von den Äckern.


 

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